Bald ist Weihnacht, wie freu' ich mich drauf, Da putzt uns …
Bald ist Weihnacht, wie freu' ich mich drauf,
Autor: unbekannt
Da putzt uns die Mutter ein Bäumlein schön auf.
Es glänzen die Äpfel, es funkeln die Stern',
Wie haben wir doch alle das Weihnachtsfest gern.
- Was sagt der Spruch aus?
- Welche Botschaft steckt dahinter?
- Welche Stimmung erzeugt der Spruch?
- Emotionale Wirkung
- Moral und Werte
- Ist der Spruch zeitgemäß?
- Realitätsbezug oder Eskapismus?
- Für welchen Anlass eignet sich der Spruch?
- Für wen eignet sich der Spruch weniger?
- Layout-Vorschläge für Weihnachtskarten
- Abschließende Empfehlung
Was sagt der Spruch aus?
Der Spruch beschreibt in einfachen, kindlich anmutenden Versen die freudige Erwartung auf das Weihnachtsfest. Im Mittelpunkt steht die gemeinsame Vorbereitung, konkret das Schmücken des Christbaums durch die Mutter. Die zweite Strophe widmet sich dann der bewundernden Betrachtung des geschmückten Baumes, dessen Glanz und Schönheit die allgemeine Begeisterung für das Fest symbolisieren.
Welche Botschaft steckt dahinter?
Hinter den Zeilen steht eine Botschaft der bescheidenen, innigen Vorfreude. Es geht nicht um große Geschenke oder aufwendige Feiern, sondern um die schlichten, traditionellen Rituale, die das Fest ausmachen. Die zentrale Botschaft lautet: Das wahre Weihnachtsglück findet sich im vertrauten Miteinander und in der liebevollen Gestaltung der gemeinsamen Zeit. Die Mutter als aktiv Handelnde und die Familie als staunende Einheit stehen hierfür symbolisch.
Welche Stimmung erzeugt der Spruch?
Der Spruch erzeugt eine warme, geborgene und herzerwärmend unschuldige Stimmung. Durch den einfachen Reim und die klaren Bilder fühlst du dich direkt in die behagliche Stube einer vergangenen oder idealisierten Weihnachtszeit versetzt. Es ist eine Stimmung der ungetrübten Vorfreude und der stillen, staunenden Freude über die festliche Pracht.
Emotionale Wirkung
Die vorherrschenden Gefühle, die dieser Weihnachtsspruch auslöst, sind Nostalgie und Freude. Bei vielen Lesern weckt er Erinnerungen an die eigene Kindheit und das damalige Gefühl des magischen Wartens. Gleichzeitig kann eine leise Rührung entstehen, angesichts der Darstellung von familiärer Geborgenheit. Der Spruch ist frei von Melancholie oder Traurigkeit, er strahlt eine reine, positive Erwartungshaltung aus.
Moral und Werte
Der Spruch vermittelt vor allem familiäre Werte wie Gemeinschaft, Tradition und liebevolle Fürsorge. Eine explizit christliche Botschaft tritt nicht in den Vordergrund. Stattdessen stehen die zwischenmenschlichen Aspekte im Zentrum: das gemeinsame Tun, das Staunen über Schönes und die geteilte Freude. Diese Werte passen perfekt zum allgemein-menschlichen Kern des Weihnachtsfestes, unabhängig von einem streng religiösen Hintergrund.
Ist der Spruch zeitgemäß?
Absolut, auch wenn er historisch anmutet. In unserer hektischen, digitalen Welt gewinnt die Sehnsucht nach echten, analogen Momenten und bewussten Ritualen sogar an Bedeutung. Der Spruch wirft die immer relevante Frage auf, was den Kern eines Festes ausmacht. Moderne Parallelen lassen sich leicht ziehen: Es geht um das bewusste Abschalten, das gemeinsame Gestalten (ob nun der Baum oder das Essen) und die Wertschätzung der einfachen, schönen Dinge im Kreise der Lieben.
Realitätsbezug oder Eskapismus?
Dieser Spruch stellt eine Form des positiven Eskapismus dar. Er blendet bewusst alle Probleme und den Alltagsstress aus, um ein Idealbild von Weihnachten zu zeichnen. Das ist jedoch nicht negativ zu werten, denn er schafft damit einen mentalen Zufluchtsort und ein Zielbild: die heile Welt, nach der man sich in der Vorweihnachtszeit sehnt und die man, im kleinen Rahmen, selbst herstellen kann. Er thematisiert nicht die Brüche, sondern feiert das intakte Ideal.
Für welchen Anlass eignet sich der Spruch?
Er eignet sich hervorragend für persönliche Weihnachtsgrüße an die engste Familie, insbesondere an die Eltern oder die eigene Mutter. Perfekt ist er auch für Karten, die im Rahmen einer traditionellen Weihnachtsfeier überreicht werden. Da er die Vorfreude beschreibt, passt er ideal für Grüße in der Adventszeit, etwa zum ersten Advent oder zum Nikolaustag, um die Vorfreude zu teilen.
Für wen eignet sich der Spruch weniger?
Weniger geeignet ist der Spruch für rein geschäftliche oder sehr formelle Weihnachtskarten. Auch für Menschen, die keine traditionellen Weihnachten mit Baum schmücken feiern oder für die das Fest mit schwierigen familiären Erinnerungen verbunden ist, könnte der Spruch aufgrund seines sehr spezifischen und idealisierten Bildes befremdlich wirken. Ebenso passt er weniger zu modernen, minimalistischen oder explizit religiösen Weihnachtsbotschaften.
Layout-Vorschläge für Weihnachtskarten
- Wähle ein nostalgisches Design mit zarten Linoldruck-Motiven: eine Mutter, die einen Baum schmückt, umgeben von staunenden Kindern im Schein von Kerzen.
- Setze den Text in einer klassischen Schreibschrift wie einer Kurrent oder einer verspielten Serifenschrift. Die Wörter "Äpfel" und "Stern" könnten mit kleinen, glitzernden Akzenten verziert werden.
- Als Hintergrund eignet sich strukturiertes, cremefarbenes Papier. Ein schmaler, goldener Rahmen würde den festlichen Charakter unterstreichen.
- Eine alternative, moderne Umsetzung: ein minimalistischer, grüner Tannenbaum auf weißem Grund, bei dem nur die beschriebenen Äpfel und Sterne als farbige, glänzende Elemente hinzugefügt sind. Der Text steht schlicht darunter.
Abschließende Empfehlung
Wähle diesen Spruch genau dann, wenn du eine ganz persönliche, herzliche und traditionelle Stimmung vermitteln möchtest. Er ist die perfekte Textwahl für eine Karte an deine Eltern, um Dankbarkeit für die schönen Weihnachtserinnerungen auszudrücken. Nutze ihn in der frühen Adventszeit, um die schöne Phase der Vorfreude und Vorbereitung zu zelebrieren. Dieser Spruch ist wie ein warmes, emotionales Kompliment an das einfache, echte Weihnachten, das im Herzen weiterlebt.
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