Weihnachtsmann, oh Weihnachtsmann wie ich dich gut leiden …

Weihnachtsmann, oh Weihnachtsmann
wie ich dich gut leiden kann.
Kommst mit Geschenken jedes Jahr,
und bist immer pünktlich da.
Du machst alle Kinder froh,
darum mögen wir dich so.

Autor: Angelina

Was sagt der Spruch aus?

Der Spruch ist eine liebevolle und direkte Ansprache an den Weihnachtsmann. Er drückt in einfachen, kindlichen Reimen Zuneigung und Dankbarkeit aus. Der Text hebt die positiven Eigenschaften der mythischen Figur hervor: ihre Zuverlässigkeit, ihre Freigebigkeit und ihre Fähigkeit, Kindern Freude zu bereiten. Es ist weniger eine Erzählung als ein freudiges Bekenntnis, das die Beziehung zwischen Kindern und dem Weihnachtsmann feiert.

Welche Botschaft steckt dahinter?

Die Kernbotschaft ist Dankbarkeit und unverfälschte Freude. Hinter den Zeilen steht die Idee, dass beständige Güte und verlässliche Freude geschätzt werden. Der Spruch betont, dass es die einfachen, wiederkehrenden Rituale sind – das pünktliche Erscheinen, die mitgebrachten Geschenke – die Herzen erwärmen und ein Gefühl von Geborgenheit stiften. Er erinnert uns daran, die Quellen der Freude in unserem Leben wertzuschätzen.

Welche Stimmung erzeugt der Spruch?

Der Vers erzeugt eine durchweg heitere, unbeschwerte und warmherzige Stimmung. Der einfache, sangbare Rhythmus und die klaren Reime (Jahr/da, froh/so) vermitteln Leichtigkeit und Unmittelbarkeit. Es ist die Stimmung staunender Vorfreude, wie sie typisch für die Adventszeit aus Kindersicht ist, frei von Komplexität oder Zweifel. Die Atmosphäre ist verspielt und optimistisch.

Emotionale Wirkung

Beim Lesen oder Vorlesen löst der Text vor allem Gefühle der Freude und herzlichen Rührung aus. Bei Erwachsenen kann er zudem starke Nostalgie wecken, eine Sehnsucht nach der kindlichen Perspektive auf Weihnachten, die von magischem Glauben und ungetrübter Vorfreude geprägt war. Es ist ein Spruch, der ein Lächeln ins Gesicht zaubert und ein Gefühl der unkomplizierten Zufriedenheit hinterlässt.

Moral und Werte

Der Spruch vermittelt allgemein-menschliche Werte ohne explizit christlichen Bezug. Im Vordergrund stehen Verlässlichkeit, Großzügigkeit und die Freude am Schenken sowie die reine, kindliche Dankbarkeit. Diese Werte passen perfekt zum modernen, kulturell geprägten Weihnachtsfest, das Familie und gemeinsame Freude in den Mittelpunkt stellt. Es geht um die Anerkennung des Guten und die Freude, die durch selbstloses Handeln (des Weihnachtsmannes) verbreitet wird.

Ist der Spruch zeitgemäß?

Absolut. In einer oft hektischen und unsicheren Welt besinnt sich der Spruch auf zeitlose Konstanten: Verlässlichkeit und die Freude, anderen eine Freude zu machen. Moderne Parallelen lassen sich zum Beispiel zum Wert von Traditionen und Ritualen ziehen, die Halt geben. Er wirft die immer relevante Frage auf, was wahre Freude erzeugt – nicht der materielle Wert, sondern die Geste und die damit verbundene Anteilnahme. Seine Schlichtheit ist heute vielleicht sogar besonders erfrischend.

Realitätsbezug oder Eskapismus?

Der Spruch stellt eine klare Form des heilsamen Eskapismus dar. Er blendet bewusst alle Probleme aus und erschafft eine idealisierte, heile Welt, in der der Weihnachtsmann immer pünktlich kommt und alle Kinder glücklich macht. Das ist jedoch nicht negativ zu werten, denn genau diese Funktion hat der Mythos für Kinder: einen geschützten Raum der Freude und des Wunders zu bieten. Für Erwachsene ist er eine kurze, bewusste Auszeit in diese unbeschwerte Welt.

Für welchen Anlass eignet sich der Spruch?

Der Vers eignet sich hervorragend für persönliche Weihnachtsgrüße an Familien mit kleinen Kindern, sei es auf einer Karte oder als kleines Gedicht im Adventskalender. Er ist perfekt für die Gestaltung von gemeinsamen Bastelarbeiten im Kindergarten oder in der Grundschule. Auch als liebevolle, handschriftliche Notiz auf einem Geschenk für ein Kind macht er eine ausgezeichnete Figur. Für öffentliche Feiern oder formelle Anlässe ist er dagegen weniger gedacht.

Für wen eignet sich der Spruch weniger?

Weniger geeignet ist der Spruch für rein religiös ausgerichtete Weihnachtskarten, da die Geburt Christi keine Erwähnung findet. Auch für sehr formelle oder geschäftliche Grüße passt der kindliche Ton nicht. Menschen, die Weihnachten eher als besinnliche, ruhige oder gar melancholische Zeit erleben, könnten den Spruch als zu verspielt und oberflächlich empfinden. Ebenso ist er für Empfänger, die den kommerziellen Aspekt des Festes kritisch sehen, wahrscheinlich nicht die erste Wahl.

Layout-Vorschläge für Weihnachtskarten

  • Gestalte die Karte wie einen persönlichen Brief an den Weihnachtsmann. Schreibe den Spruch in einer "kindlichen" Schreibschrift auf liniiertes Papier, das auf einen roten Kartenhintergrund geklebt ist.
  • Nutze ein Layout mit einem fröhlichen, cartoonhaften Weihnachtsmann, der winkt. Platziere die Textzeilen in Sprechblasen oder um die Figur herum.
  • Für eine elegante Variante: Verwende einen dunkelblauen oder grünen Hintergrund mit goldenen Sternen. Den Text setzt du in einer serifenlosen, klaren Schrift in Weiß oder Gold. Ergänze nur eine stilisierte, goldene Nikolausmütze als dezentes Symbol.
  • Ein winterliches Fensterbild: Der Spruch steht in der Mitte, umrahmt von einer gezeichneten Fensterbank mit Kerze und Tannenzweig. Im "Fenster" dahinter siehst du den verschneiten Wald, in dem der Weihnachtsmann mit seinem Schlitten davonfährt.

Abschließende Empfehlung

Wähle diesen charmanten Weihnachtsspruch genau dann, wenn du reine, unverfälschte Kinderaugenfreude verschenken möchtest. Er ist das ideale Zitat für deine Weihnachtskarte an Familien, bei denen die Magie des Weihnachtsmannes noch lebendig ist. Nutze ihn, um deinen eigenen inneren Kindern eine Freude zu machen oder um Erziehern und Eltern eine authentische Textvorlage für die Vorweihnachtszeit an die Hand zu geben. In seiner schlichten Dankbarkeit ist er ein kleines, zeitloses Geschenk der Freude.

Mehr Weihnachtssprüche für Kinder

4.5 von 5 – Wertungen: 2

Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Käufen.